„Die Agrargenossenschaft – eine demokratische Alternative zu landwirtschaftlichen Kapitalgesellschaften?“

18:00 – 20:00

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Rathaus, Wittstock/Dosse

Angesichts der Finanzkrise und sinkender Renditen in den Finanzmärkten ist der Agrarsektor in den letzten Jahren für kapitalstarke Investoren interessant geworden. Besonders die Beteiligung bzw. der Erwerb kapitalbestimmter Agrargesellschaften (GmbH, AG) sorgt in den ländlichen Regionen für Diskussionen. Mit dem Aufkauf von Anteilen oder gleich ganzen landwirtschaftliche Betrieben durch landwirtschaftsfremde Investoren gehen regionale Bezüge verloren, Fremdbestimmung nimmt zu und vor Ort erwirtschaftete Gewinne fließen in andere Regionen ab.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns unter anderem die folgenden Fragen zum landwirtschaftlichen Strukturwandel in Ostdeutschland zu diskutieren:

Welche Chance bietet eine Agrargenossenschaft als demokratisches Gegenkonzept zu kapitaldominierten Betriebsformen?

Welche Maßnahmen brauchen wir gegen den meistbietenden Ausverkauf der Äcker und Wiesen in der Region?

Wie kann die ortsansässige, nachhaltige Landwirtschaft gestärkt werden?

Welche Möglichkeiten haben Landeigentümer, auf die Bewirtschaftung ihrer Flächen Einfluss zu nehmen (Beispiel: Diskussion um Landverpachtung in der evangelischen Kirche)?

 

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