Kulturwandel? – Gleichstellung im Kulturbetrieb

19:30 – 21:30

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Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

 Auch im Jahr 2015 gilt: je lukrativer, spezialisierter und besser bezahlt eine Arbeitsstelle, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Mann sie bekommt. Dieses Ungleichgewicht besteht auch im Kulturbetrieb. Im Bereich Film wurden zuletzt weniger als 15% der TV-Regieaufträge an Frauen vergeben – bei fast ausgeglichener Geschlechterverteilung an den Filmhochschulen.

Die Initiative »Pro Quote Regie« fordert deshalb eine Quotierung der Aufträge. Doch lässt sich dieses Instrument für öffentliche Gremien und neuerdings auch Aufsichtsräte von Unternehmen überhaupt auf den Kunstbetrieb übertragen? Adressiert es die Ursachen des Problems – oder wird damit am Ende vielleicht nur ein Leistungsprinzip unterstützt, das weder Männern noch Frauen dient, sondern im Sinne des ökonomischen Systems steht?
Diese und weitere Fragen nach dem Ausweg aus einer gesamtgesellschaftlichen Misere und den Inhalten einer »feministischen Kulturpolitik « wollen wir gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren. Wir laden Sie herlich ein.

Eintritt kostenlos!

 

Podiumsdiskussion mit

  • Mathilde ter Heijne, Künstlerin, Mitbegründerin »f f collaborations«
  • Sigrid Hupach, MdB, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
  • Cornelia Möhring, MdB, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE
  • Tatjana Turanskyj, Filmemacherin, Autorin und Mitinitiatorin »Pro Quote Regie«

 

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

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